Deutschland zu langsam für die Weltspitze

Nur 1,5 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland waren im Dezember 2015 laut mit einem Glasfaserkabel verbunden. Das geht aus Daten der OECD hervor. Fast nirgendwo in den Industriestaaten ist der Glasfaseranteil derartig niedrig wie hierzulande. Absolute Weltspitze ist Japan mit rund 73 Prozent. In Europa sind die skandinavischen Länder – allen voran Schweden (49 Prozent) – führend. Gegenüber der Vorerhebung aus dem Juni 2015 ist der Anteil in Deutschland übrigens lediglich um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Der Ausbau kommt also bislang nur sehr schleppend voran.

 

Infografik: Deutschland bleibt Glasfaser-Entwicklungsland | Statista
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Warum brauche ich Glasfaser?

Glasfaser ist leistungsfähig, beständig, störungsunempfindlich und zukunftssicher.

Die alten Kupfernetze, also der herkömmliche Telefonanschluss oder auch das umfunktionierte Koaxial-Fernsehkabel, stoßen heute an ihre technologischen Leistungsgrenzen.

Auch die vielgepriesene Funktechnologie wird immer langsamer, je mehr Nutzer sich in einer sogenannten „Funkzelle“ aufhalten und Internet-Anwendungen nutzen. Eine Internetnutzung über Funk ist deshalb hohen Schwankungen ausgesetzt.

Andere, z.B. Richtfunk- oder Satelliten-basierende Technologien sind zudem häufig auch wetterabhängig. Nicht zu akzeptieren für Kunden, die einen zuverlässigen und schnellen Internet-Zugang benötigen und erwarten.

Dagegen ist die Leistungsfähigkeit der mit der über ein Glasfasernetz übertragenen Lichtwellenleitertechnologie unvorstellbar hoch und mit anderen Techniken nicht annähernd zu erreichen.

 


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Eine moderne Netzinfrastruktur ist gesamtwirtschaftlich von zentraler Bedeutung. Für viele Unternehmen ist die Breitband-Infrastruktur ein zentrales Entscheidungskriterium bei der Standortwahl. So können beispielsweise datenintensive Cloud-, Backup- oder Kommunikationslösungen genutzt und neue Geschäftsfelder erschlossen werden.

Innovative Dienste und Anwendungen, die zunehmend höhere Bandbreiten erfordern, machen das Internet und seine Möglichkeiten auch für immer mehr Bürgerinnen und Bürger attraktiv. Die Abbildung verdeutlicht beispielhaft, welche Dienste eine schnelle Internetverbindung jetzt und in der Zukunft ermöglicht – darunter hochauflösendes Fernsehen, die Arbeit im Home Office oder die Nutzung telemedizinischer Dienste.

(Quelle: BMWI)

Warum Glasfaser die besten Internetanschlüsse ermöglich

Alle Lizenzrechte für das Video liegen beim Bundesverband Glasfaseranschluss e. V. (www.buglas.de). Eine Veröffentlichung/Verlinkung des Videos zu nicht-kommerziellen Zwecken ist gestattet. Sollten Sie Interesse an einer individualisierten Fassung (eigenes Logo, Firmenfarbe usw.) des Videos für kommerzielle Zwecke (z. B. Vermarktung von Glasfasernetzen) haben, wenden Sie sich bitte gerne direkt an den BUGLAS (info@buglas.de, +49 2203 20210-0).

Reichen 16 oder gar 50 Mbit/s nicht aus?

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt deutlich, dass sich die verfügbare Bandbreite von Datenverbindungen um 50 Prozent pro Jahr erhöht hat. Diese als „Nielsen`s Law“ bezeichnete Entwicklung stellt einen allgemeinen Trend dar, der sich aus der Hochrechnung von tatsächlichen Entwicklungen der Vergangenheit ergibt und der bislang verlässliche Prognoseergebnisse geliefert hat.

Alle Experten sind sich daher darüber einig, dass der Bedarf nach Bandbreite weiter sehr dynamisch wachsen wird. Hierbei sind zwei wichtige Faktoren zu bedenken:

1. Es gibt bereits eine Vielzahl von Entwicklungen, die mehr und mehr Verbreitung finden und die zur Inanspruchnahme von hohen Bandbreiten führen dürften:

  • Fernsehen in hoher Qualität (HDTV, UHD, 4K, 3D-Fernsehen)
  • Videobasierten Diensten „auf Abruf“ in hoher Qualität
  • Zunehmende Bedeutung von Cloud-Computing für Firmen und Privatleute (mit dem Erfordernis symmetrischer Bandbreiten für Down- und Upload)
  • Wachsender Stellenwert von Netzqualität und von Echtzeitanwendungen (z.B. Telemedizin, Energiesteuerung)
  • Weitere Intensivierung der (permanenten) Kommunikation im Internet durch die sozialen Netzwerke und der damit verbundenen Notwendigkeit, Bilder und Filme selber zu versenden (Upload)

2. Trotzdem ist die Inanspruchnahme von Technologien, die hohe Bandbreiten übertragen (VDSL, Breitbandkabel, Glasfaser), noch sehr gering. Dies hat zwei wesentliche Gründe:

  •  Zum einen fehlt es noch an „überzeugenden“ Angeboten für diese hohen Bandbreiten (siehe oben).
  • Andererseits sind die Kunden durch die Marktentwicklung der letzten Jahre sehr preissensitiv und nicht bereit, für diese Technologien etwas höhere Preise zu zahlen.

Es gibt aber keinen Grund anzunehmen, dass Nielsen`s Law nicht auch in Zukunft Gültigkeit haben wird.

Es muss also mit einem weiteren Anstieg an Bandbreitenbedarf gerechnet werden, egal wann welche Bandbreiten konkret benötigt werden und egal wieviel Bandbreite heute genutzt wird.

Da die Schaffung der erforderlichen Infrastrukturen einen zeitlichen Vorlauf von mehreren Jahren benötigt, kann nicht abgewartet werden, bis der Bedarf tatsächlich da ist, sondern es muss bereits heute gehandelt werden.

 

Vielleicht sind Sie heute zufrieden – morgen werden Sie unterversorgt sein!

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie die Zukunft aussieht?

Wir auch nicht. Aber sie hält unglaubliche Möglichkeiten bereit – mit einem Glasfasernetzanschluss sind wir dafür gerüstet! Und das bedeutet viel mehr als künftig nur schnelles Internet nutzen zu können!

Deshalb: Nutzen Sie die Chance, jetzt in den Ausbaugebieten der BBV einen zukuftssicheren Glasfaseranschluss tz bekommen! Unterschreiben Sie noch in der Vorvermarktungsphase, ist der Haus- und Glasfaseranschluss sogar kostenlos.

Warum Glasfaser?
noch mehr Material

Quelle: Youtube-Video der Stadtwerke Ahrensburg

Internet im Jahr 2025

Fast 80% der Bevölkerung braucht mehr als 70 MBit/s im Downstream und mehr als 60 MBit/s im Upstream.

Quelle: wik consult, Dr. Alessandro Monti

„Langfristig weg von Kupfer, hin zu Glasfaser“

 

Vectoring sei eine Brückentechnologie, die wichtige Ausbauimpulse liefern könne. Langfristig werde jedoch kein Weg an einem vollständigen Netzinfrastrukturwandel – weg von Kupfer, hin zu Glasfaser – vorbeiführen, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Hier geht’s zum ganzen Artikel.

2016 haben Online Videotheken die DVDs überholt

 

Britons to spend more on online video than DVDs for first time in 2016_ reportQuelle: „Total Telecom“. Der Artikel steht leider nur in Englisch zur Verfügung.

Vorbild Luxemburg

Das Großherzogtum mit seinen mehr als 560.000 Einwohnern hat es nämlich innerhalb weniger Jahre geschafft, mehr als 50% aller Haushalte an die Glasfaser anzuschließen. Zudem dürfen in Neubauten nur mehr Glasfasern für die Kommunikation verlegt werden. In die aktuelle Rangliste wurden drei neue Länder mit einer FTTB/H Penetrationsrate von mehr als 1% aufgenommen: Deutschland, Kroatien und Polen. Neben Großbritannien haben neun weitere Länder der EU-39-Länder die 1% Hürde nicht geschafft.

1603_s35_kafka_ftthconference_Seite_1Download des Artikels hier: Downloadpdf

Quelle: NET Verlagsservice GmbH, PF 1113, 15567 Woltersdorf

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