Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten zu den häufig gestellten Fragen rund um Ihre BBV Regionalgesellschaft.

Wer ist die Breitbandversorgung (BBV)?

Die Breitbandversorgung Deutschland (kurz: BBV Deutschland oder BBV) schließt Privat- und Geschäftskunden direkt mit Glasfasern (FTTH, Fiber-to-the-Home) an das weltweite Internet an.

Der Schwerpunkt des Netzwerkausbaus liegt in unterversorgten, ländlichen Gebieten. Zurzeit hat die BBV Deutschland Tochtergesellschaften im Raum Rhein-Neckar (BBV Rhein-Neckar), im Thüringen (BBV Thüringen) und im Raum Rhein-Main (BBV Rhein-Main).

Welche Vorteile bietet ein Glasfaseranschluss?

Glasfaserleitungen bieten eine fast unbegrenzte Kapazität für die Übertragung von Daten, Videos und Bildern. Alle zukünftigen Internet-Anwendungen können mit einem Glasfaseranschluss problemlos genutzt werden.

Es besteht keine Notwendigkeit für zusätzliche technische Aufrüstungen, um hohe Bandbreiten zu erzielen, auch besteht keine Limitierung für Kabellängen, wie dies bei DSL- bzw. Kupfer-Anbindungen der Fall ist.

VDSL-Anschlüsse bieten ein theoretisches Maximum von 100 Mbit/s, das aber in der Realität im ländlichen Gebiet meist nicht erreicht wird.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Welche Produkte bietet BBV an?

Die BBV Regionalgesellschaft bietet aktuell Internet- und Telefonie-Produkte an. Über die BBV Deutschland wird TV angeboten.

Telefonie und TV werden als optionale Bausteine angeboten. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein bestehender Vertrag über eines der OPTIMAX-Internet-Produkte.

Kann ich anstelle der Fritzbox auch andere Geräte an das BBV Netz anschließen? Welche Voraussetzungen müssten solche Geräte erfüllen?

Wir empfehlen für den Betrieb eine AVM Fritzbox, da diese vielfältigen Funtionen für Internet und Telefonie mittels einfacher Benutzeroberfläche bereitstellt.

Beim Anschluß alternativer Geräte muss gewährleistet sein, dass diese PPPoE Verbindungen für den Internetzugang und SIP Registrierungen für Telefonie mit VLAN-ID unterstützen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für andere Geräte, als über uns bezogene Fritzboxen, keinen technischen Support leisten.

Kann ich beim neuen TV Produkt auch meine vorhandene TV Hausverkabelung (Koax) weiternutzen?

Unsere Set-Top-Box erfordert eine HDMI oder SCART Verbindung zu Ihrem TV Gerät sowie eine kabelgebundene LAN Verbindung zur Fritzbox. Eine direkte Einspeisung des TV Signals in ein Koaxialkabel ist nicht vorgesehen.

Kann ich TV aus per WLAN von meinem neuen Smart-TV benutzen?

WLAN Verbindungen unterliegen unterschiedlichsten Störeinflüssen. Um ein perfektes TV Erlebnis zu gewährleisten unterstützt unsere Set-Top-Box ausschließlich einen kabelgebundenen Anschluss per HDMI bzw. LAN Kabel. Mit der zunehmenden Verbreitung von HD und Ultra HD Sendern steigen die Bandbreitenanforderungen weiter, sodass die Grenzen der WLAN Technik zukünftig noch schneller erreicht werden.

Kann meine E-Mail Adresse beim Wechsel zu BBV von meinem bisherigen Anbieter mitnehmen?

In der Vergangenheit hatten wir eine Anleitung, wie z.B. T-Online Kunden ihre Email-Adresse mit zu BBV nehmen konnten.

Leider ändert T-Online (und auch andere Email-Provider) diese Verfahren so häufig, dass wir mit der Aktualisierung der Anleitung kaum noch nachkommen.

Daher bitte wir unsere Kunden, sich direkt bei ihrem bisherigen Email-Provider zu informieren, was getan werden muss, wenn der Internet-Anbieter gewechselt wird. In den meisten Fällen muss der Kunde nichts unternehmen, wenn der Email-Anbieter unabhängig vom Internet-Anbieter ist.

Wird BBV weitere Produkte oder Dienste anbieten, z.B. Cloud Speicher, Sicherheitspakete?

Weitere Produkte sind bereits in der Vorbereitungsphase. Dafür haben wir spezialisierte Partnerfirmen ausgewählt, deren Dienstleistungen über das Netz der BBV und in unseren Shop bald zur Verfügung stehen werden.

Kann ich meine alte Telekom Speedport Router weiterverwenden, z.B. als WLAN Repeater?

Momentan sammeln wir allgemeinzugängliche Informationen, welche Telekom Speed Port Router möglicherweise auch als WLAN Repeater genutzt werden können. Sofern sich hier Nutzungsmöglichkeiten ergeben, werden wir unsere Kunden entsprechend informieren.

Steuerliche Geltendmachung des Glasfaseranschlusses

Steuerliche Geltendmachung des Ausbaubeitrags

Eine Option zur Mitfinanzierung des NGA-Netzausbaus ist es, die Kosten des Hausanschlusses als Baukostenzuschuss oder Ausbaubeitrag auf den Hauseigentümer ganz oder teilweise umzulegen. Derzeit ist der Ausbaubeitrag Breitbandkabelnetz für den privaten Hauseigentümer auf Antrag in Höhe von 20% der Aufwendungen als haushaltsnahe Handwerkerleistung nach § 35a Absatz 3 Satz 1 EStG absetzbar*.  Im Rahmen der „Staatlichen Glasfaser-Unterstützungskomponente“ wäre es denkbar, diese Ermäßigung für den Ausbaubeitrag, ggf. begrenzt bis 2018, in Höhe von 100% der Aufwendungen zu gewähren. Durch die bereits existierende Ausnahme des § 35a Absatz 3 Satz 2 EStG wäre auch gewährleistet, dass es nicht zu einer doppelten Begünstigung durch bereits existierende Fördermaßnahmen kommt; so wäre die Ermäßigung beispielsweise ausgeschlossen, wenn ein Förderkredit der NRW.BANK oder der KFW in Anspruch genommen wird. Erfolgt keine gesetzliche Änderung sollten die privaten Haushalte zumindest über die Möglichkeit der Steuerermäßigung besser informiert werden. Zu diesem Zweck wäre es empfehlenswert ein Antragsformular öffentlich zur Verfügung zu stellen. Alternativ wäre es auch möglich, für den Ausbaubeitrag einen Sonderausgabenabzug zu gewähren.

Bei betrieblicher Nutzung ist der Wechsel von Kupfer- zu Glasfaserkabel regelmäßig als Erhaltungs- bzw. Modernisierungsaufwand sofort abziehbar.

* Siehe dazu das BMF-Schreiben vom 10. Januar 2014, BStBl. I 2014 S. 75.

Quelle:
MICUS Strategieberatung GmbH
Taubenstr. 22
40479 Düsseldorf
Tel.: 0211/49769111
www.micus.de

 

Weitere Hintergrundinformationen:

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