1.032 Verträge abgeschlossen – BBV baut aus – Sonderkonditionen gelten noch bis kommenden Samstag – Dank an Bürgerinitiative – Feinplanung für flächendeckendes Netz läuft – Spatenstich im Frühsommer – vier Millionen Investition vollständig privat finanziert – wirtschaftliche Wertschöpfung soll möglichst in Region bleiben

Engelsbrand, 16. März 2020 – Engelsbrand hat sich für die Glasfaser entschieden. Bis zum vergangenen Wochenende und dem offiziellen Abschluss der Vorvermarktung gingen bei der BBV Deutschland insgesamt 1.032 Verträge ein. Für den flächendeckenden Ausbau in Engelsbrand sowie den Ortsteilen Grunbach und Salmbach wurden 973 Verträge benötigt. Damit sich noch möglichst viele bisher Unentschlossene und Nachzügler nach der positiven Entscheidung für Engelsbrand einen Glasfaserzugang sichern können, verlängert die BBV geltenden Sonderkonditionen einmalig bis zum kommenden Wochenende.

 

Das Unternehmen wird in Engelsbrand insgesamt vier Millionen EURO investieren und hat bereits mit den zwei- bis dreimonatigen Feinplanungen für das Projekt begonnen. Wenn alles glatt läuft, sollen die Tiefbauarbeiten nach deren Abschluss bereits im Frühsommer beginnen. Damit wird Engelsbrand die erste Glasfaserkommune im Enzkreis. Dies verkündeten heute Engelbrands Bürgermeister Thomas Keller, Marcus Böker, Leiter Kommunaler Netzausbau der BBV Deutschland sowie die beiden Mitbegründer der Bürgerinitiative „Glasfaser für Engelsbrand“ Andreas Moster und Frank Böckler während eines Pressegesprächs.

 

„Wir danken der BBV für ihr Vertrauen und die Entscheidung, Engelsbrand als erste Kommune im Enzkreis flächendeckend mit Glasfaser zu erschließen. Besonders freue ich mich, dass so viele Haushalte und Gewerbebetriebe die Chance für eine Glasfaserzukunft ergriffen haben. Ich möchte mich zudem für den besonderen Einsatz der Bürgerinitiative sowie vieler Bürgerinnen und Bürger bedanken, die sich so engagiert für den Ausbau mit dieser Technologie eingesetzt haben. Das Glasfasernetz wird alle drei Ortsteile von Engelsbrand als Wohn- und Wirtschaftsstandort beim pfeilschnellen Internet in der Region und landesweit einen gewaltigen Schritt nach vorne bringen. Da die BBV dieses Netz darüber hinaus komplett mit Partnern finanziert, entstehen unserer Gemeinde und den Steuerzahlern keine Kosten und können wertvolle finanzielle Mittel in andere wichtige Projekte zum Wohle aller fließen“, betonte Bürgermeister Thomas Keller.

 

„Die Zielvorgabe war anspruchsvoll und wurde überzeugend erreicht. Für unser Unternehmen ist die Entscheidung von Engelsbrand, als erste Kommune im Enzkreis beim flächendeckenden Glasfaserausbau auf die BBV zu setzen, ein wichtiger Meilenstein und ein deutliches positives Signal für den eigenwirtschaftlichen Ausbau in der Region. Auch wir danken der Bürgerinitiative und den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger für deren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Wochen. Wir werden nun die Feinplanungen vorantreiben und streben, wenn alles glatt läuft, den Spatenstich im Frühsommer an. Darüber hinaus wollen wir beim Ausbau möglichst mit Dienstleistern und Unternehmen aus der Region zusammenzuarbeiten, um die Wertschöpfung vor Ort zu halten. Da wir wissen, dass es immer noch eine hohe Zahl unentschlossener in der Gemeinde gibt, die vielleicht nicht so recht an den Ausbau glaubten, werden wir die Sonderkonditionen bis zum Wochenende verlängern. Unser Info-Mobil bleibt bis dahin weiterhin an seinem Standort am Mühlweg 16. Zudem nehmen weiterhin BBV-Mitarbeiter im Gartenzentrum der Firma Ernst   Faas GmbH, Baumschulhof 1 in Engelsbrand-Grunbach, während der Öffnungszeiten Verträge entgegen“, kündigte Marcus Böker für die BBV an.

 

„Wir freuen uns, dass die Bürger den Mehrwert der Zukunftstechnologie Glasfaser für sich und die Gemeinde, in der wir alle leben, erkannt und diese einmalige Chance genutzt haben. Engelsbrand liegt zwar weit abseits der Autobahn, aber wir haben bald eine rasant schnelle Auffahrt vor Ort auf die weltweite Datenautobahn, um die uns sehr viele in der Region beneiden werden. Damit hat sich unser Einsatz gelohnt“, sagten Andreas Moster und Frank Böckler für die Bürgerinitiative.

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